Donnerstag, 31. Mai 2012

Cachimomma Pants - die neuen Baggys


In den USA und einigen anderen Ländern sind die Chachimomma Hosen schon seit einiger Zeit ein absoluter Trend. Bei uns ist das noch nicht der Fall -  diese Hosen kennen momentan nur Insider. Durch ihren lässigen Schnitt sind extrem praktisch zum Hip-Hop-Tanzen.
Bild: pixabay.com

Das Besondere an einer Chachimomma

Die Form sieht für Fans der klassischen Schnitte wie Röhrenjeans oder Schlaghosen (ich gestehe, dazu gehöre ich auch) vielleicht etwas ungewöhnlich aus: Eine Jogginghose in Übergröße, die ab den Knien plötzlich hauteng anliegt. Einige Hosen sehen auch so aus, als hätte jemand zu einer langen Bermuda Stulpen angezogen - das ist volle Absicht. 

Für alle, die sich in der Hip-Hop-Szene bewegen oder einfach nur auf dem neuesten Stand sind, könnten die Chachimommas schon bald die perfekte Alternative zu den Baggys werden. Sie sind bequem - ach, was sag ich, sie sind extrem bequem - und lassen viel Bewegungsfreiheit.



Woher kommt dieser Trend?

Das Vorbild dafür lieferte die amerikanische Tänzerin Chachi Gonzales - nach ihr wurde auch die Hose benannt. Sie ist gerade mal 16 und hat das geschafft, wovon viele Jungs und Mädchen seit Justin Bieber träumen: Chachi Gonzales ist durch ihre Videos auf Youtube bekannt geworden. Leider gibt es die Chachimomma Hosen nur in den USA zu kaufen - bei uns hat man irgendwie den Eindruck, die Modemacher hätten zum ersten Mal einen neuen Trend verschlafen.

Chachimommas kaufen?

Ich kann euch beruhigen: Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis die ersten Chachimommas bei Ebay oder H&M auftauchen. Bis es soweit ist, hilft nur eines: Ihr könnt euch eine Baggy oder zu große Pluderhose kaufen und daraus eine Chachimomma nähen. Um euch die Arbeit zu erleichtern, habe ich ein kleines Tutorial zusammengestellt. Darin ist sehr einfach beschrieben, wie ihr eine Baggy oder ändern könnt.

Falls jemand gut nähen kann und weiß, wie man Schnittmuster richtig umsetzt, solltet ihr den Schnitt einer Pluderhose verwenden und an den Beinen ab dem Bereich der Knie etwas abzuwandeln. Dabei ist es wichtig, dass die Hosenbeine vorne immer etwas schmaler sind als auf der Rückseite und richtig lang, damit ihr sie gut raffen könnt. 

Freitag, 11. Mai 2012

C-String kaufen



Wer schon den Mini-Bikini (bestehend aus zwei kleinen Pünktchen, die gerade mal die Nippel bedeckten) und seinen Nachfolger den Micro-Bikini etwas knapp fand, dürfte von diesem neuen Wäschestück begeistert sein: Der C-String.
Immer wenn man glaubt, den Modeschöpfern würde nichts mehr Schockierendes einfallen - schließlich gab es schon so ziemlich alles in der Geschichte der Mode - präsentieren sie einen neuen (Mode-)Hammer. Derselbige dürfte beim Anblick dieser neuen (ich kann sie einfach nicht als Unterwäsche bezeichnen) "Teilchen" für Damen auch kräftig anschwellen.

Dienstag, 20. März 2012

Miniröcke - Vom Skandal zum Dauertrend


Der Sommer wird jedes Jahr extrem heiß  -  jedenfalls in der Damenmode. Sobald es draußen erträgliche Temperaturen hat, werden die Miniröcke aus dem Schrank geholt. Mittlerweile gibt es sie in den unterschiedlichsten Variationen und Farben, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Aber Vorsicht: Wer nicht über allzu schlanke Beine verfügt, sollte lieber leichte Röcke mit unauffälligen Mustern tragen, die ca. bis zur Hälfte der Oberschenkel reichen - nicht kürzer!

Bildquelle:

Wer erfand eigentlich den Minirock?

Die ersten Miniröcke gab es schon Mitte der 20er Jahre, sie reichten damals ca. eine Handbreit über die Knie, einige davon auch nur bis zur Mitte der Oberschenkel. Zu dieser Zeit fand eine sexuelle Revolution statt, die aber pünktlich zum Ende der 20er wieder vorbei war. Die Röcke wurden wieder länger und die ersten, "echten" Miniröcke entwarf Anfang der 60er Jahre die Modeschöpferin Mary Quant. Sie verkaufte sie  zunächst in ihrer kleinen Boutique.

Der Mikro-Mini
Die kurzen Röcke dominierten von den 60ern bis Anfang der 70er Jahre die Modewelt und wurden damals teilweise so kurz, dass sie höchstens noch über den Po reichten. Dabei war es ziemlich egal, ob man so etwas tragen konnte oder nicht: Wer modern sein wollte, trug einen Minirock. In den Filmen der späten 60er wurde das natürlich etwas übertrieben, in dem man allen Schauspielerinnen einen knappen Lendenschurz verpasste.

Miniröcke als Einheitslook
Zu dieser Zeit war es noch nicht üblich, dass jeder das trug, was ihm gerade gefiel. Man richtete sich stets nach der neuesten Mode, die nicht immer besonders vielseitig war. Als die ersten kurzen Röckchen auf den Straßen auftauchten, kam es noch einem Skandal gleich. Konservative Damen und vor allem Herren waren entsetzt über die Freizügigkeit, mit der viele junge Frauen ihre Beine zeigten. "Schamlos", "Respektlos" und "eine Provokation" waren die häufigsten Bezeichnungen für den prägenden Wandel in der Damenmode. Doch die meisten Frauen und Modemacher waren davon begeistert und es dauerte nicht lange, bis dieser Modetrend sogar das britische Königshaus eroberte. Die Queen gestattete eine Rocklänge von 7cm über dem Knie.

Minirock bei Amazon
 

Irgendwann wollte man die Frauen dann wieder in "damenhafte" Kleidung stecken und so kam Anfang der 70er der Maxilook. Da die knöchellangen Röcke im Alltag einfach zu unpraktisch waren, folgte sehr schnell der Midi - eine Rocklänge bis zu den Knien oder knapp darunter. In den 80er verschwanden die kurzen Röcke fast vollständig - es war die Zeit des "Oversize" und modetechnisch ein absoluter Horror. Erst einige Jahre später trug man wieder Miniröcke und seitdem haben sie ihren dauerhaften Platz in der Damenmode gefunden.